Webdesigner Webdeveloper

Beauftragen Sie einen Webdesigner oder Webdeveloper?

Sie sind Unternehmer und brauchen eine neue Website oder haben einen Job für Ihre aktuelle Website. Sie möchten einen Freiberufler beauftragen. Aber wen beauftragen Sie: einen Webdesigner oder einen Webentwickler? Wer kommt für Ihren Job besser infrage?

Eine berechtigte Frage, denn es gibt Unterschiede zwischen einem Webentwickler (oder Webdeveloper) und einem Webdesigner. Beide sind Experten für Webseiten und liefern Ergebnisse. Doch am Ende geht es darum, was Sie brauchen und sich vorstellen.

Machen wir einen einfachen Vergleich: Wir bauen ein Haus. Und dafür brauchen wir sowohl einen Architekten als auch einen Bauingenieur. Wir brauchen einen Kreativen und einen Handfesten.

Der Architekten entwirft das Haus (entwerfen heißt auf englisch „to design“), er zeichnet das Haus, gestaltet es zweckgebunden und verleiht dem Haus ein passendes Feeling. Der Architekt will wissen, wie viele Räume Sie sich wünsche, welche Vorstellungen Sie haben und welche Extrawünsche er berücksichtigen soll. Grob gesagt: Soll es ein Wohnhaus werden oder eine Lagerhalle?

Der Architekt baut aber nicht Ihr Haus – dafür ist der Bauingenieur da. Dieser ist im übertragenen Sinne der Entwickler. Er nimmt die Zeichnungen des Architekten und setzt um. Er baut und macht, dass alles funktioniert.

webfabrikant.de - Was ist der Unterschied zwischen einem Webdesigner und einem Webdeveloper?

Was ist der Unterschied zwischen einem Webdesigner und einem Webdeveloper?

Für Webseiten ist der Webdesigner Ihr erster Ansprechpartner: genau, wie der Architekt beim Hausbau der erste Ansprechpartner ist. Der Webdesigner ist in der Lage eine Website zu entwerfen und die zugrunde liegende Idee festzuhalten. Dazu gehört auch die Botschaft, die Sie unter Ihr Klientel bringen wollen. Welche Farben passen? Welche Fotos funktionieren? Welche Slogans kommen bei Ihrer Zielgruppe an? Wie soll alles wirken? Ein Webdesigner liefert Ihnen am Ende genau die Website, die Sie sehen und bedienen können.

Ein Webentwickler kann die Arbeit des Designers mit komplizierten Funktionen erweitern. Er kann sehr ausgefallene Ideen des Designers umsetzen. Das sind dann Funktionen, die Sie als Besucher der Website nicht unbedingt wahrnehmen. Sie sehen als Besucher nur das, was der Designer entworfen hat.

Die Werkzeuge des Webdesigners sind Ideen, Farben und der Webseitenaufbau. Er hat dabei stets den Besucher der Website im Hinterkopf. Die Werkzeuge des Entwicklers sind Programmiersprachen, Datenbanken und Zahlen. Er hat dabei stets feste Vorgaben im Hinterkopf.

Wenn beide Disziplinen im Team zusammenarbeiten, entstehen wertvolle Webseiten. Webdesigner und Webdeveloper sind ein Dreamteam, die ihre gegenseitigen Schwächen ausgleichen und Stärken kombinieren.

Und wer ist jetzt der Richtige für Ihren Job? Für die durchschnittliche, mittelständische Unternehmenswebsite, wie eine Produktvorstellung, eine Landingpage oder eine normale Website, erfüllt ein Webdesigner den Zweck. Denn auch ein Webdesigner kann Webseiten bauen. Nur falls die Umsetzung zu kompliziert wird und umfangreiche Funktionen in die Website eingebaut werden sollen, holt sich der Webdesigner einen Webdeveloper (bzw. Webentwickler) mit ins Boot: Architekten arbeiten letztendlich auch eng mit Bauingenieuren zusammen.